Sind 10 Millionen AfD-Wähler »Ratten«?

Steinmeier bezeichnet AfD als extremistische Rattenfänger

Wie sein Vorgänger Joachim Gauck neigt auch Frank-Walter Steinmeier zu rhetorischen Aussetzern. Bei einer Rede vor Pressevertretern warnte er vor Rechtsextremen und sprach von »extremistischen Rattenfängern«.

[Siehe hierzu Beitrag auf NIUS]

[Siehe hierzu Video auf YouTube HIER]

Nach einem Treffen mit Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften warnte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) vor den anwesenden Pressevertretern vor Rechtsextremismus und erklärte:

»Wenn unsere Demokratie angegriffen wird, dann muss die demokratische Mitte, die große Mehrheit unserer Gesellschaft Position beziehen und deutlich machen: Wir stehen zu unserer Demokratie, wir verteidigen dieses Deutschland und wir lassen uns dieses Land nicht von extremistischen Rattenfängern kaputtmachen.«

Mit »extremistischen Rattenfängern« meint er offensichtlich die AfD bzw. deren Politiker und Mitglieder.

Das sorgt für Empörung und wirft Fragen auf: Sind für Steinmeier die AfD-Wähler dann logischerweise »Ratten«?

Sein Vorgänger Joachim Gauck hatte bereits mit mehreren verbalen Entgleisungen für Empörung gesorgt, so als er beispielsweise von Helldeutschland und Dunkeldeutschland sprach.

Sind solche Redensweisen dem Amt und der Würde eines Bundespräsidenten angemessen? Wohl kaum.

Alice Weidel (AfD) erklärte hierzu, die AfD werde »diffamiert mit übler Nachrede«. Und sie erklärte: »Aber ich kann Ihnen sagen, das wird uns auf Dauer nicht schaden, das wird uns stärker machen. Denn hier werden Mechanismen bedient, die mich persönlich an ganz dunkle Zeiten zurückerinnern, und da möchte ich, da möchte die Partei Alternative für Deutschland nicht hin.«

Sven von Storch

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