»Entscheidungen nicht ausreichend kommuniziert«

Steinmeier begründet Krise mit falscher Kommunikation seitens der Ampel

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will nicht erkennen, dass die Bürger die Politik der Ampel für falsch halten und daher ablehnen. Er denkt, es sei nur eine Frage der Kommunikation.

Frank-Walter Steinmeier scheint keinen Bezug mehr zur Bevölkerung zu haben. Er kann anscheinend nicht erkennen, dass die Mehrheit der Bürger gute Gründe hat, die Politik der Ampel-Regierung abzulehnen.

Seiner Meinung nach sei das Problem lediglich, dass die Regierung der Ampel-Koalition die »Entscheidungen nicht ausreichend kommuniziert« habe [siehe Bericht »n-tv«].

Als Reaktion auf jüngste Umfragen, nach denen das Vertrauen der Bürger in die Regierung so niedrig wie noch nie ist, erklärte der Bundespräsident gegenüber der »Süddeutschen Zeitung« folgendes:

»Wenn die Glaubwürdigkeit einer Regierung sinkt, hängt das auch damit zusammen, dass Entscheidungen nicht ausreichend kommuniziert oder akzeptiert worden sind oder von internem Streit, der nach außen dringt, überlagert werden.«

Ihm scheint nicht in den Sinn zu kommen, dass Entscheidungen auch grundsätzlich falsch sein können.

Im Internet kursiert ein Spruch, dessen Urheber unbekannt ist, der aber den Kern der Sache trifft und sinngemäß lautet:

»Die Bürger fühlen sich wie ein Beifahrer neben einem betrunkenen Autofahrer. Sie haben Angst, dass der Fahrer das Auto an die Wand fährt.«

Sven von Storch

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