Wie »Business Insider« aufdeckte und auch die »BILD-Zeitung« und die »Berliner Zeitung« berichteten, ist nun der nächste Staatssekretär im Hause Habeck ins Zwielicht geraten. Es geht diesmal um den Staatssekretär Udo Philipp (Grüne), der für Start-ups (d.h. Unternehmensgründungen) zuständig ist.
Dabei stellt sich nun heraus, dass Udo Philipp selbst in Start-ups investiert. Und nicht nur das. Er war als Gremium-Mitgleid daran beteiligt, dass ein Investor-Partner, in dessen Unternehmen er Geld investiert hat, zum Berater im Ministerium von Robert ernannt wird. Oder anders ausgedrückt: Ein Fondsmanager, von dessen Unternehmen der Staatssekreträr Anteile hat, wird an Bord des Habeck-Teams gehieft, wo er Habeck beim Thema Digitalwirtschaft beraten soll.
Man sieht: Die Verstrickungen aus Kapitalinteressen und Klimalobby und Grünenpolitik sind ein strukturelles Problem.
Korruptions-Experten von »Transparence International« erklärten, dass solche Verstrickungen eigentlich ein Tabu sein sollten. Denn wenn ein Staatssekretär seine Entscheidungen zu Themen treffen muss, die Einfluss auf seine eigenen Geschäfte haben, dann liegt klar ein Interessenkonflikt vor.


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