IN YOUR FACE! ... würden die Amerikaner sagen. Deutlicher kann man den doppelten Standard nicht bezeichnen. Den Bürgern wird knallhart ins Gesicht geschleudert, dass in der Medienwelt mit zweierlei Maß gemessen wird. Deutlicher geht es nicht mehr. Jetzt dürfte auch die letzte Schlafmütze aufwachen.
Während sich die Regierungen in Europa darüber Gedanken machen, wie man "Hate Speech" und "Fake News" im Internet zensieren kann, wird allen Anti-Trump-Kampagnen der Freischein gegeben, bis an die Grenzen der Geschmacklosigkeit zu gehen.
Erst war es Putin, nun ist es Trump. DER SPIEGEL hat auf seinem neuesten Titelblatt den US-amerikanischen Präsidenten in der Manier des "Islamischen Staates" (IS/DEASH) als Terrorkiller dargestellt, der mit seiner Machete der New Yorker Freiheitsstatue den Kopf abgehackt hat.
Noch weiter ging das irische Magazin VILLAGE, dass Trump im Visier zeigt. "Why Not" steht darunter - "Warum nicht". Aufruf zum Attentat? Zum Mord? Soll der Präsident der Vereinigten Staaten zum Abschuss freigegeben werden?
Was braut sich da zusammen?
Mittlerweile wird sogar in den nordamerikanischen Medien darüber diskutiert, was diese Tendenzen zu bedeuten haben. Rebel-Media bezeichnet diese als "Assassination Porn" - "Attentats-Pornographie".
Dass prominete Politiker Zielscheiben für Spott und Kritik sind, ist ja berechtig. Wir nehmen uns auch das Recht heraus, Angela Merkel oder Recep Tayyib Erdogan zu kritisieren. Aber solche Titel und Cover, wie sie jüngst DER SPIEGEL produziert hat, sind unter unserem Niveau.


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