Seit Jahren versuchen führende Sozialdemokraten, den früheren Finanzsenator Thilo Sarrazin aus der SPD auszuschließen. Er hatte sich bis jetzt immer erfolgreich gewehrt. Seiner Ansicht nach muss eine Volkspartei wie die SPD Meinungsdifferenzen aushalten. Seine Bücher und Meinungsbeiträge waren bei vielen Genossen sehr umstritten.
Nun hat das Landesschiedsgericht der Berliner SPD hat Thilo Sarrazin aus der Partei rausgeworfen. Aktueller Anlass soll zweierlei gewesen sein: einerseits sein neues Buch »Feindliche Übernahme« sowie andererseits sein Auftritt bei einer Veranstaltung der FPÖ in Österreich [siehe Berichte »n-tv«, »standard.at«].


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