Normalerweise richtet sich die Verteilung der Sitzungssäle nach der Größe der Partei bzw. nach der Anzahl ihrer Abgeordneten. Denn ist ja klar, dass genügend Tische und Stühle in den Saal passen müssen. Die geschrumpfte SPD will aber aus ihrem großen Saal nicht weichen. Sie will an ihren alten Privilegien festhalten, obwohl sie in der Wahl von den Bürger abgestraft wurde.
Beatrix von Storch kommentierte auf X:
»Die SPD hält den zweitgrößten Fraktionssitzungssaal im Bundestag weiter besetzt. Ein antidemokratischer Vorgang, der seinesgleichen (vergeblich) sucht. Ich glaube ja, SPD-Generalsekretär Miersch sucht dafür jetzt auch irgendwie eine Entschuldigung. Und deswegen gibt er als Erklärung zum Mitgliederentscheid der 16%-SPD das Ziel aus, bei der Bundestagswahl 2029 stärkste Kraft werden zu wollen. Oder er hat einen ganz besonderen Sinn für Humor. Was denkt Ihr?«


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