Die EU als treibender Motor der europäischen Integration? Der Euro als europäisches Projekt, um die Einheit des Kontinents voranzubringen? So war es gedacht. Doch das Gegenteil ist der Fall.
In vielen Staaten nimmt die Spaltung zwischen den Bevölkerungsschichten zu. Die Armen werden ärmer, die Reichen reicher. Ein Teil der Bevölkerung ist abgehängt.
Europaweit nimmt die Spaltung in reiche und ärmere Staaten zu. Die südeuropäischen Länder können nicht mehr Schritt halten. Italien, Spanien und Griechenland sind überfordert (siehe Bericht im Tagesspiegel). Italien ist von einer großen Finanzkrise geplagt. In Spanien liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei 48 Prozent. Griechenland ist hoffnungslos überschuldet. Die Arbeitslosenquote in Griechenland liegt bei insgesamt 23 Prozent.
Zunehmend stellt sich die Frage, in wie weit bei einer solchen Spaltung eine gemeinsame Währungs- und Fiskalpolitik à la EU noch sinnvoll ist, oder ob es nicht besser wäre, wenn Südeuropa einen eigenen Weg ginge.


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