Lockdown-Lockerungen rücken weiter in die Ferne

Spahn und RKI verbreiten Angst vor Mutanten

Jetzt wird wieder an der Angstschraube gedreht: Es drohe der Angriff der Mutanten. Das RKI und Gesundheitsminister Spahn warnen vor den neuen Corona-Mutationen und machen wenig Hoffnung auf Lockerung der Maßnahmen.

Kaum sieht es so aus, als beruhige sich die Lage, kommen der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, auf der Pressekonferenz mit neuen Bedrohungs-Szenarien.

Jetzt sind es die Coronavirus-Mutationen, die zuerst in England und Südafrika, dann vor allem in Portugal gesichtet wurden. Der Angriff der Mutanten sei schon in Deutschland zu spüren: Man habe bereits die ersten Mutanten auch in Deutschland festgestellt.

Als Folge dürfe man nicht auf große und schnelle Lockerungen der Maßnahmen hoffen. Außerdem sollen die Impfverordnungen geändert und mehr junge Menschen einbezogen werden. Doch Spahn warnt vor »harten Wochen«, weil es schwierig sei, genügend Impfdosen zu besorgen.

Unweigerlich fragt man sich: Hat diese Geschichte überhaupt ein Ende? Gibt es nicht immer neue Ausreden, um den Merkel-Lockdown und die Corona-Maßnahmen fortzusetzen? Ist am Ende die Operation vielleicht »gelungen«, aber der Patient tot, weil Deutschland am Ende des Lockdowns wirtschaftlich und gesellschaftlich am Boden liegen wird?

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.