Der amerikanisch-ungarische Großinvestor George Soros hat eine Rede in Paris gehalten. Er warnte in seiner Rede vor einer globalen Finanzkrise. Auslöser würde die Euro-Krise sein – und der steigende US-Dollar.
Nach Soros sei alles, was schief laufen konnte, schief gelaufen. Die Flüchtlingskrise, das Spardiktat und die mögliche Auflösung der EU, falls Italien dem Brexit folgen sollte: Dies seien nach Soros die drei größten Probleme Europas.
Da fragt man sich, wer denn zuvor eifrig für den Euro, für die massenhafte Aufnahme von Migraten und für eine gemeinsame Euro-Politik geworben hatte? Jetzt scheint Soros geläutert zu sein: EU-Länder sollten nicht zur Aufnahme vpn Flüchtlingen gezwungen werden und die Mitgliedschaft im Euro sollte kein Zwang sein, verkündete er.
Man möchte Soros entgegenrufen: Hätten Italien, Spanien und Griechenland ihre Währungen behalten, um im Notfall abwerten zu können, hätte die EU die Aufnahme von Migranten auf ein kleines Maß beschränkt und hätte man den EU-Staaten mehr Souveränität über die eigenen Finanzen und Grenzen gelassen, wären Europa und der Welt die vergangenen und drohenden Krisen erspart geblieben.


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