Es wird immer bizarrer und wirkt schon wie ein persönlicher Kreuzzug. George Soros, der Mann hinter Barack Obama, Hillary Clinton, John Kerry und vielen anderen US-Demokraten, kann seine Niederlage nicht verkraften. Alles hatte er in die Waagschale geworfen.
Sein Geschäftsmodell war es seit jeher, gegen die Politik und gegen Währungen zu spekulieren. So hatte er die "Bank of England" in die Bredouille gebracht, so hatte in den 1990er für den Sturz des Rubel gesorgt. Und in Asien werfen ihn immer noch viele Politiker vor, für die Finanzkrise von 1997 mitverantwortlich zu sein. Seine vielen Organisationen wurden in Russland und Ungarn außer Landes geworfen.
In den USA sind seine Organisationen an fast allen Anti-Trump-Protesten direkt oder indirekt beteiligt. Und wenn in Davos die Mächtigen der Welt sich ihr Stelldichein geben, ist Soros derjenige, der sie gegen Trump einpeitscht.
An den Finanzmärkten hatte er darauf gewettet, dass nach der Wahl von Trump die Kurse fallen würden. Doch das taten sie nicht. Sie stiegen. Die Wirtschaft reagierte positiv auf Trump. Soros soll über eine Milliarde an Verlusten eingefahren haben.
Nun versucht er es wieder. Wie Welt-Online/N24 und Business Insider berichteten, wettet er erneut gegen Donald Trump und all diejenigen Wirtschaftsunternehmen, die von den Kursanstiegen seit der Wahl profitiert haben. Dass Soros seine Entscheidungen ankündigt hat seinen Grund: Viele Anleger suchen nach Zeichen, nach Vorahnungen oder nach Richtungsweisungen. Soros gilt als eine Art Orakel. Denn wenn er das Geld seiner Hedgefonds bewegt, wirkt sich das massiv auf die Finanzmärkte und Börsen aus.


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