Irgendwie ergibt das alles keinen Sinn mehr. Deutschlands Stadtluft ist sauberer als vor 40 Jahren, als die meisten Autos noch keinen Katalysator hatten und in der ehemaligen DDR die Trabis fuhren. Wir haben auch nicht mehr die Probleme, die sich vor rund hundert Jahren ergaben, als die Wohnungen mit Kohleöfen geheizt wurden und die Fabrikschlote schwarze Rußwolken ausstießen.
Die Autos werden immer sauberer. Doch der DUH und der EU ist das nicht genug.
Jetzt warnen sogar Lungenärzte vor einer Hysterie [siehe Bericht »Welt-Online«]. Sie zweifeln die von der EU festgelegten Grenzwerte an.
Wie kann es sein, argumentieren sie, dass in Innenräumen und Büros Grenzwerte von 60 Mikrogramm Feinstaub gelten, aber draußen an der Straße 40 Mikrogramm? Stimmen da noch die Verhältnismäßigkeiten? Besonders, wenn man bedenkt, welche gravierenden wirtschaftlichen Folgen die neuen Forderungen mit sich bringen?
Noch gravierender ist der Vergleich mit Produktionsstätten. Dort sind sogar 950 Mikrogramm zugelassen.
Kritiker werfen den Studien vor, ihre Messstationen direkt an Verkehrs-Kreuzungen und dicht befahrenen Straße aufzustellen. Doch dort hält sich niemand langfristig auf. Im Büro oder in der Wohnung schon. Die Zeitdauer, die man der Schadstoffbelastung ausgesetzt ist, spielt eine große Rolle.
Das Schlimme: Viele dieser Fakten und Erkenntnisse wurden bereits vor einem Jahr berichtet [siehe Bericht »Focus-Online«]. Doch die EU-Politiker interessiert das nicht.


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