Beatrix von Storch kritisiert: Söder will CSU als schwarzgrüne Merkel-Partei

Söder knickt vor Merkel ein_ Rückzieher in der Asylpolitik

Markus Söder macht einen Rückzieher und bereut den Asylstreit mit Angela Merkel. Er will nun liberaler und weniger wertekonservativ werden.

Markus Söder ist wieder einmal vor Angela Merkel eingeknickt. Als die Merkel-Regierung 2015 die Tore für die Masseneinwanderung sperrangelweit öffnete, gab es große Töne der Kritik aus München. Markus Söder und Horst Seehofer kritisierten Merkel und drohten mit bayrischen Alleingängen.

Seitdem versuchte Söder immer wieder, den knallharten Innen- und Sicherheitspolitiker zu spielen. Er griff Merkels Asylpolitik an und gab sich als wertekonservativer Politiker, wie es sich auch beim sogenannten Kreuzerlass von 2018 zeigte.

Nun ist der Tiger Söder nach seinem Katzensprung als Bettvorleger gelandet. Jetzt bereut er sein migrationskritisches und wertekonservatives Handeln und seine Merkel-Kritik von einst und will liberaler werden. Er meint, es sei ein Irrglaube gewesen, AfD-Wähler zurückholen zu können. Ist das alles nur Taktik, um sich als Kanzlerkandidaten in Stellung zu bringen?

Die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch kommentierte:

»Söder entschuldigt sich für CSU-Politik zu Asyl und Kreuzerlass. Er will die CSU als links-liberale schwarzgrüne Merkelpartei. Damit verlieren die Konservativen endgültig ihre Heimat in der Union. Franz Josef Strauß wäre heute in der AfD.«

Sven von Storch

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