Nicht nur für alle Ost-(Mittel-)Deutschen ist Uwe Steimle eine wohltuende Stimme jenseits des von Propaganda triefenden Medien-Mainstreams. Steimle beschreibt die Entwicklungen unter der Merkel- und dann der Ampel-Regierung und fühlt sich zunehmend an die DDR erinnert.
In seinem Kanal »Steimles Welt« nimmt er die Politik aufs Korn.
Bekannt wurde sein satirisches Gedicht zur Zensur und Überwachung in der heutigen Zeit:
»Sie durchwühlen die Archive, streichen hier, markieren dort...« (Uwe Steimle)
In diesem Gedicht analysiert er scharf, wie durch Propaganda und Zensur das freie Denken der Bürger zerstört wird.
»Sie durchwühlen die Archive,
streichen hier, markieren dort
argwöhnisch wie Detektive
böse Wörter müssen fort.
In das Wort vertrautem Klang,
was politisch nicht korrekt ist,
denn sie fürchten,
dass versteckt ist freies Denken ohne Zwang.
Bücher werden umgeschrieben
heut ist Pippi Langstrumpf dran
morgen suchen sie bei Goethe,
was man dort verbieten kann.
Ob bei Schiller oder Hegel,
ob bei Heine oder Kant,
sicher findet sich ein Flegel,
der ein böses Wort verbannt.
Ja, sie würden, wenn sie könnten,
auch die Bibel revidieren
oder wenigstens verbieten,
daraus weiter zu zitieren.
Selbst ernannte Tugendwächter maßen sich ein Urteil an,
dass man nur noch mit Gelächter und mit Spott quittieren kann.
Lasst euch nicht den Mund verbieten.
Leute redet, wie ihr wollt,
auch wenn hoch bezahlte Nieten meinen,
dass Ihr das nicht sollt.«
Vorgetragen durch Uwe Steimle.
Autor leider unbekannt.


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