Ukraine will vom Westen Genehmigung für Langstreckenwaffen

Selenskijs Siegplan besteht darin, Langstreckenraketen gegen Russland einzusetzen

Es lege an den einzelnen Verbündeten, den Einsatz von Langstreckenwaffen zu genehmigen, meint Selenskij.

NATO-Chef Mark Rutte sagte am Donnerstag, den 10. Oktober, dass die Genehmigung für den Einsatz von Langstreckenwaffen bei den einzelnen Verbündeten liegt. Er äußerte sich nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskij und dem britischen Premierminister Keir Starmer [siehe Bericht »ct24.ceskatelevize.cz«]. Beide Staatsmänner waren sich einig, dass »der Krieg mit Russland an einem kritischen Punkt angelangt ist«. Der Ukraine gehen die Truppen und Waffen aus.

Ersuchen der Ukraine um Unterstützung

Während des Treffens äußerte Selenskij den Wunsch, der Westen möge die Ukraine mit Langstreckenraketen und anderer Unterstützung versorgen, um »das Gleichgewicht auf dem Schlachtfeld zu verändern«. Starmer betonte die Bedeutung einer »fortgesetzten Verpflichtung zur Unterstützung der Ukraine« und sagte, es sei eine Gelegenheit, »den Plan durchzugehen und im Detail zu sprechen«. Diese Erklärungen zeigen die einheitliche Haltung des Westens zur Stärkung der ukrainischen Verteidigung.

Die Reise zur Unterstützung durch Europa

Der ukrainische Präsident reist derzeit durch Europa, um die Unterstützung der Verbündeten zu gewinnen. Am Mittwoch nahm er an einem Gipfel in Kroatien teil, wo er für seinen »Siegesplan« warb. Wie Zelensky in Dubrovnik sagte, »ist es nicht wichtig, ob Putin den Siegesplan akzeptiert oder nicht. Wichtig ist, dass wir die Unterstützung all derer gewinnen, die die Ukraine stärken und nicht schwächen«. Dieser Ansatz zeigt die Entschlossenheit der Ukraine, ihre Ziele unabhängig zu verfolgen.

Die Absage des Treffens in Ramstein

Selenskij hatte vor, seinen Plan den westlichen Staats- und Regierungschefs bei einem Treffen auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Deutschland vorzustellen. Das Treffen wurde jedoch wegen des Wirbelsturms Milton abgesagt, so dass der Präsident seine Vorschläge nicht im großen Kreis vorstellen kann.

Macron will Selenskij bei weiterer Waffenhilfe und Finanzierung unterstützen

Die nächsten Schritte des ukrainischen Präsidenten führen nach Frankreich, wo der französische Präsident Emmanuel Macron ihm weitere Unterstützung zusichern will. Diese Verhandlungen und Bemühungen um Unterstützung sind ein Zeichen für den anhaltenden Wunsch der Ukraine, ihre Verteidigung zu stärken und ihre Position im Konflikt mit Russland zu ändern.

Sven von Storch

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