Am Rande des WEF will Selenskji über möglichen Frieden verhandeln

Selenskij kündet Friedensgespräche an und stellt unrealistische Forderungen

Selenskij kündigt neue Friedensgespräche an. Das ist gut. Schlecht ist nur, dass seine Forderungen so formuliert sind, dass Russland darauf nicht eingehen kann: Er will das Russland auch die Krim räumt.

Das Angebot von Friedensgesprächen ist dann seriös, wenn die Forderungen im Rahmen des Verhandelbaren liegen. Wenn die Forderung jedoch außerhalb des Möglichen liegt, dass sind die Friedensgespräche eine Farce, ein PR-Coup um Stimmung zu machen.

Selenskij will am Rande des Treffens des World Economic Forums in Davos in der Schweiz im Januar auch über einen möglichen Frieden in der Ukraine verhandeln [siehe Bericht »Berliner Zeitung«].

Seine Forderung für Frieden lautet: Russland müsse alle Gebiete einschließlich des Donbass (Donezbecken) und der Krim räumen. Es ist schon jetzt klar, dass sich der Kreml nicht darauf einlassen wird. Und das liegt nicht an Putin. Jeder andere russische Regierungschef würde ebenfalls niemals auf die Krim verzichten. Die Krim gehört im Selbstverständnis der Russen zu Russland. Die Mehrheit der Bewohner auf der Krim sieht das ebenfalls so.

Es sollen zu den möglichen Verhandlungen Sicherheitsberater mehrerer Länder anreisen. Aber ob Russland auch Verhandlungspartner schickt, ist noch ungewiss.

Sven von Storch

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