Inflation, Energiekrise, Rezession wegen Russland-Sanktionen

Selbst in den USA wird die Wirkung der Russland-Sanktionen zunehmend angezweifelt

Die USA und vor allem Europa schaden sich mit den Sanktionen mehr als Russland. Zu dieser Erkenntnis kommen jetzt auch immer mehr Amerikaner.

In den USA regt sich zunehmend Kritik gegen die Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit der Russland-Sanktionen. So werden immer mehr Stimmen laut, die beklagen, dass Nordamerika und Europa sich wirtschaftliche mit den Sanktionen selbst schaden, während die russische Kriegsmaschinerie völlig unbeeindruckt weiter macht. Die Sanktionen würden die Anti-Russland-Koalition mehr treffen als Russland selbst.

So heißt es in der Zeitung »The Hill«:

»Tatsächlich haben die Folgen der von den USA geführten Sanktionen gegen Russland die Ära des billigen Öls und Gases beendet und zu einer steigenden Inflation, Unterbrechungen der Lieferketten und einer drohenden Rezession im Westen beigetragen. In ärmeren Ländern bedrohen die Sanktionen die Lebensgrundlagen und die politische Stabilität, indem sie die Kraftstoff- und Lebensmittelpreise in die Höhe treiben.«

Beobachter und Experten kommen zur Schlussfolgerung, dass Sanktionen um so weniger bewirken, je größer und Ressourcen-reicher das sanktionierte Land ist. Russland ist das größte Land der Erde und hat die meisten Bodenschätze, die im Rest der Welt sehr gefragt sind. Irgendwelche Abnehmer finden sich immer. Zumal die Mehrheit der Staaten weltweit sich nicht den Sanktionen angeschlossen hat.

Sven von Storch

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