Bundesinnenminister Horst Seehofer befürchtet für die nächste Zeit eine neue Migrationswelle. Sie könnte in ihrem Ausmaß jene des Jahres 2015 übertreffen [siehe Berichte »Tagesschau«, »Spiegel-Online«, »Focus-Online«] die in ihrer Zahl jene von 2015 übertreffen könnte.
Die EU müsse aktiver an den europäischen Außengrenzen werden. Gegenüber der Zeitung »Bild am Sonntag« sagte er: »Wir müssen unseren europäischen Partnern bei den Kontrollen an den EU-Außengrenzen mehr helfen.« Auf den griechischen Inseln würden bereits Zehntausende Flüchtlinge warten. Laut UNO-Flüchtlingshilfswerk sollen es ab Mitte September bereits rund 36.000 Personen sein.
In verschiedenen Medien wurde kritisiert, dass Seehofer mit solchen Aussagen Panik erzeuge. Doch viele Anzeichen sprechen dafür, dass sich tatsächlich eine Situation wie 2015 wiederholen könnte, auch wenn die Regierung versprochen hat, dass man so etwas auf alle Fälle verhindern wolle. Doch dazu fehlen die konkreten Pläne, die es auch schon 2015 nicht gegeben hatte.


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