Zensur in Kanada: Bibel-Unterricht muss politisch korrekt sein

Schulaufsichtsbehörde fordert_ Christliche Schule darf nur zensierte Bibel im Unterricht benutzen

Während Kritik an Kanadas Predigten in Moscheen als "Hate Speech" und "islamophob" verurteilt wird, zensieren einige regionale Schulaufsichtsräte den Bibel-Unterricht an christlichen Schulen.

Freie Welt

Eine christliche Schule im kanadischen Bundesstaat Alberta setzt sich zur Wehr. Denn der regionale Schulaufsichtsrat (Battle River School Division) verlangt von der Schule, Passagen aus der Bibel zu streichen, die nicht politisch korrekt seien (siehe Berichte auf Rebel Media und der CBC). Dies gelte besonders für geschlechtsdiskriminierende Passagen. Eine Politikerin des Schulaufsichtsrates ist mit dem Stift durch die Bibel gegangen und hat dabei einfach Passagen geschwärzt, die nicht im Einklang mit der linksliberalen Politik stünden.

Nun ist es zum offenen Streit zwischen dem Schulaufsichtsrat und der Schule gekommen. Der linksliberale Schulaufsichtsrat der Region hatte bereits zuvor Schlagzeilen gemacht, weil er forderte das bisherige Benotungssystem an den High Schools abzuschaffen.

Es ist unschwer nachzuvollziehen, was die Lokalpolitiker mit ihrer Schulpolitik im Sinn haben. Es scheint, es sollen genderneutrale "Safe Spaces" ohne Leistungsdruck geschaffen werden. Das ist sicherlich die ideale Vorbereitung auf die Colleges, die eine ähnliche Politik verfolgen. Doch es ist keine gute Vorbereitung auf das wirkliche Leben als Erwachsene und Berufstätige.

 

 

Sven von Storch

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