Bei der Gala des White-House-Korrespondenten-Dinners fielen am Samstagabend, 26. April 2026, gegen 20:30 Uhr Ortszeit Schüsse.
Ein bewaffneter Mann versuchte, in den Veranstaltungsbereich vorzudringen, in dem US-Präsident Donald Trump als Redner erwartet wurde. Der Täter wurde von Sicherheitskräften überwältigt. Ein Secret-Service-Beamter wurde angeschossen, blieb aber dank seiner Schutzweste unverletzt. Trump und weitere Regierungsmitglieder wurden unverletzt in Sicherheit gebracht.
Ablauf des Vorfalls im Hilton Hotel
Der Zwischenfall ereignete sich vor dem Ballsaal im Sicherheitsbereich mit Metalldetektoren. Der Angreifer stürmte durch eine Zugangsschleuse des Secret Service und eröffnete das Feuer. Gäste im Saal duckten sich unter die Tische, es waren Rufe wie "Runter, runter!" zu hören. Secret-Service-Agenten eskortierten Trump, First Lady Melania Trump, Vizepräsident JD Vance und weitere Kabinettsmitglieder rasch aus dem Saal. Die Gala mit rund 2600 Gästen wurde abgebrochen. Der Täter konnte den eigentlichen Festsaal nicht betreten und wurde unmittelbar nach den Schüssen festgenommen.
Der Täter: Cole Tomas Allen aus Südkalifornien
Bei dem Verdächtigen handelt es sich um den 31-jährigen Cole Tomas Allen aus Torrance in Südkalifornien. Der Mann arbeitete als Lehrer und war zudem als Entwickler für Videospiele tätig. Er hatte einen Bachelor-Abschluss von 2017 am California Institute of Technology und einen Master-Abschluss von 2025 an der California State University. Allen war als Gast im Hilton Hotel untergebracht und reiste mit dem Zug aus Kalifornien über Chicago nach Washington. Er handelte offenbar allein.
Der Täter war mit einer Schrotflinte, einer Handfeuerwaffe und mehreren Messern bewaffnet. Die Waffen hatte er legal erworben und im Haus seiner Eltern aufbewahrt.
Manifest des "Bundeskillers" schockiert die USA
In einem Manifest bezeichnete sich Allen als "friendly federal assassin" ("freundlicher Bundeskiller"). Er plante demnach, Regierungsbeamte "vom höchsten zum niedrigsten Rang" auszuschalten. Darin äußerte er sich extrem anti-Trump und antichristlich. Er nannte Trump unter anderem "Pädophiler, Vergewaltiger und Verräter" mit Bezug auf die Epstein-Affäre und kritisierte Passivität gegenüber vermeintlicher Unterdrückung. Das Manifest enthielt auch radikale Rhetorik, wonach er Schrot statt Geschossen verwenden wollte, um die Zahl der Opfer zu erhöhen.
Der Bruder des Täters hatte die Polizei vorab über das Vorhaben informiert. Auch weitere Familienangehörige hatten die Behörden auf radikale Äußerungen hingewiesen. Auf Social-Media-Konten fanden sich zudem zahlreiche Anti-Trump- und antichristliche Mitteilungen.
Reaktionen von Trump und den Behörden
Trump trat kurz nach dem Vorfall vor die Presse und zeigte sich demonstrativ unbeeindruckt. Er bezeichnete den Täter als "Möchtegern-Mörder" und betonte, dass sich Amerika von solchen Gewalttätern nicht einschüchtern lasse. "Das ist ein gefährlicher Beruf", sagte er und fügte hinzu, dass er sein Land liebe. Trump lobte die schnelle Arbeit des Secret Service und der Strafverfolgungsbehörden.US-Justizminister Todd Blanche erklärte, frühe Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass der Angriff auf Mitglieder der Regierung abzielte. Der verletzte Secret-Service-Beamte kam mit dem Schrecken davon und konnte das Krankenhaus bald wieder verlassen.
Folgen und weiteres Verfahren
Die Veranstaltung wurde abgebrochen; die White-House-Korrespondenten-Vereinigung plant, das Dinner nachzuholen. Das FBI durchsuchte in der Nacht zum Sonntag das Haus des Täters in Torrance. Allen soll am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden. Ihm drohen Anklagen wegen Verwendung einer Schusswaffe bei einer Gewalttat und tätlichem Angriff auf einen Bundesbeamten mit gefährlicher Waffe. Weitere Anklagepunkte sind möglich. Die Ermittlungen zu Hintergründen und möglichen Verbindungen laufen weiter.


Comments
https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion-mk/politik/neue-regi
hätte, hätte - alles Fahrradkette, der Bodyguard an der Rezeption sich dem auf ihn zulaufenden Mann in den Weg gestellt, wäre der Spuck überhaupt nicht passiert. Sidestep war zwar richtig, aber hier falsch.
Trump
Und schon wiedere geht es in den Kommentaren einscchlägiger Blätter los: <War alles von Trump inszeniert, weil er die schlecht Stimmung, die ihm entgegensclägt, aufhellen wollte. Und der Kerl, der das Theater mitgemacht hat, wäre nie am Secret Service vorbeigekommen oder wäre jetzt tot, wenn's ernst gewesen wäre.> Also die üblichen Verschwörungstheoretiker wieder fleißig am Werk. Aber das ist noch harmlos gegenüber den Rufen, die auch jetzt schon wieder in nicht geringer Anzahl dabei waren: Schade, dass der Attentäter Trump nicht getroffen hat! Man mag von Trump halten, was man will, aber so etwas äußert kein anständiger Mensch. Pfui Deibel!
Wenn dieser Typ .....
Wenn dieser Typ an zig Sicherheitsleuten unkontrolliert vorbeikommt und an etlichen weiteren vorbeibrechen kann - wie man in einem Video sehen kann, das von Überwachungskameras aufgenommen wurde - dann stimmt an dieser Aktion gewaltig etwas nicht!!
Außerdem wurde offenbar bereits 7 Stunden vor diesem versuchten "Angriff" von Geheimdiensten der Namen dieses "Attentäters" recherchiert. Daher ist das definitiv wieder eine False Flag - entweder von den Israelis inszeniert, um Trump zu erpressen, damit er diesen Krieg gegen den Iran weiterführt oder von Trump selbst, um sich aufzuwerten und seinen abhanden gekommen guten Ruf wieder ein bisschen per Mitgefühl aufzubessern. Denn zu lächerlich ist dieser "Anschlag".
Der sogenannte "Kulturkampf"…
Der sogenannte "Kulturkampf" hat mit dem Tod Charlie Kirks in den USA begonnen. Er wird sich durch die ganze USA ziehen. Anders als frühere Ereignisse in den USA, die erst Jahre später nach Europa überschwappten, wird er schneller auch die übrige westliche Welt erreichen.
Auf der "linken" Seite die vom Staat lebenden Leute, orchestriert von unzähligen staatsfinanzierter NGOs, medial begleitet von den Mainstreammedien.
Auf der "rechten" Seiten die arbeitenden Leute, wenig organisiert, finanziell im Nachteil, medial deutlich weniger Reichweite.
Man darf gespannt sein wer den Kampf gewinnt.
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