Man kann von unserem SPD-Altkanzler Gerhard Schröder halten, was man will. Nicht alles, was er als Kanzler zu verantworten hatte, war gut. Aber es gibt auch Punkte, bei denen der Altkanzler ins Schwarze trifft.
Nach Gerhard Schröder war der Ausstieg aus dem Pipeline-Projekt Nord Stream 2 ein Fehler [siehe Bericht »n-tv«]. Die einfachste Lösung, Gaskrise Herr zu werden, wäre die Wiederaufnahme von Nord Stream 2 [siehe auch Bericht »Welt«].
Gerhard Schröder hat in Moskau den russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen. Schröder erklärte, Russland strebe im Ukraine-Krieg eine Verhandlungslösung an.
Was das Erdgas angehe, so soll es aus dem Kreml keine Anordnungen gegeben haben, die Gaszufuhr nach Deutschland zu reduzieren. Vielmehr seien andere Probleme schuld. So sei die Gasturbine noch immer in Deutschland und noch nicht in Russland angekommen. Mit dieser Turbine könnte die Gaszufuhr durch Nord Stream 1 erhöht werden.
Doch die beste Lösung sei nach wie vor, Nord Stream 2 fortzusetzen. Die Pipeline seit fertig und einsatzbereit. Allein die Entscheidung der Ampel-Regierung hindert uns daran.
Schröder erklärte:
»Wenn es wirklich eng wird, gibt es diese Pipeline, und mit beiden Nord-Stream-Pipelines gäbe es kein Versorgungsproblem für die deutsche Industrie und die deutschen Haushalte.«


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