Nachdem im November bereits mehrere Tage die Windräder und Solarnalagen aufgrund einer andauernden Dunkelflaute keinen Strom produzieren konnten, hat es im Dezember erneut Tage gegeben, an denen kein Wind wehte und die Sonne nicht schien. Und erneut kam es zu Höchstpreisen und Preisturbulenzen an den Strombörsen [siehe Bericht »Welt«]. Der Anteil der erneuerbaren Energie an der Stromversorgung lag schon wieder zeitweise bei Null.
Und wieder mussten die Gas- und Kohlekraftwerke um so stärker strapaziert werden, um das auszugleichen [siehe Bericht »WirtschaftsWoche«]. Hinzu wird sehr viel mehr Atomstrom aus Frankreich importiert.
Ein Elektrostahlwerk in Sachsen musste deswegen seine Produktion zeitweise einstellen. Viele Stromanbieter forderten die Kunden zum Stromsparen auf. Die Energiekosten für viele Unternehmen steigen. Und das alles in einer Zeit, in der der Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) auch Energieminister ist.


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