Klare Ansage: Laschet soll in die Opposition

Scholz favorisiert Ampel-Koalition

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ist nun deutlicher geworden: Armin Laschet und die Union sollen in die Opposition. Scholz liebäugelt mit FDP und Grünen.

Olaf Scholz hat laut Presseberichten seinen Anspruch auf das Amt des Bundeskanzlers nochmals bekräftigt. Die SPD habe, so Scholz, klar den Auftrag der Wähler erhalten, eine Regierung zu bilden. Wie n-tv berichtete, liebäugelt Scholz bereits offen mit der FDP und den Grünen. Eine Ampel-Koalition wird also immer wahrscheinlicher.

Der Union empfahl Scholz, in die Opposition zu gehen: »CDU und CSU haben nicht nur erheblich an Stimmen verloren, sie haben die Botschaft der Bürgerinnen und Bürger bekommen, sie sollen jetzt nicht mehr regieren, sie sollen jetzt in die Opposition gehen.«

Um die FDP zu umgarnen erinnerte Scholz an die sozialliberale Koalition der 70er Jahre. Auch die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans werben für eine Ampelkoalition.

Sven von Storch

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