Sein Besuch in Washington sollte Einigkeit zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz und US-Präsident Joe Biden demonstrieren. Am Ende äußerte sich Scholz gegenüber dem US-Sender CNN zum deutschen Engagement im Russland-Ukraine-Krieg.
Deutschland sei jetzt »der stärkste Unterstützer der Ukraine in Kontinentaleuropa«, erklärte der Kanzler [siehe Bericht »Welt«]. Und er betonte, dass man dies auch weiterhin sein werde. Er verwies auf die enge Abstimmung zwischen Berlin und Washington: »Und das liegt auch an den Waffen, bei denen wir uns mit den Vereinigten Staaten und anderen Freunden abstimmen.«
Scholz betonte, dass Deutschland im vergangenen Jahr 14 Milliarden Euro auf die eine oder andere Weise zur Unterstützung der Ukraine ausgegeben habe. Außerdem habe sich Deutschland von der Versorgung mit Gas, Kohle und Öl aus Russland unabhängig gemacht.
In den US-Mainstream-Medien wurden die Worte von Scholz mit Wohlwollen aufgenommen. Er inszeniert sich perfekt als braver Verbündeter. Von den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen der Energiekrise in Deutschland erzählte er den Amerikanern wenig.


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