Energiekrise, Energiepreise, Absatzmärkte, US-Zölle, sinkende Nachfrage, hohe Kosten, Probleme mit China: Es kommt viel zusammen für die VW-Tochter Porsche. Die Krise ist größer als gedacht. Die Gewinnmargen sind um rund die Hälfte eingebrochen.
Vor wenigen Wochen ging die Nachricht herum, dass Porsche rund 4.000 Stellen abbauen wolle. Doch nun kommen weitere 5.000 Stellen hinzu. Also rund 9.000 hochwertige Industriearbeiter-Stellen fallen weg.
Ist die Industrie kein Arbeitgeber der Zukunft mehr?
Das passt leider in ein negatives Gesamtbild. Denn rund 15.000 Stellen werden in jedem Monat in der Industrie abgebaut, wie der BDI mitteilte. In Deutschland wird immer weniger in die Industrie investiert. Und immer mehr Industrie-Unternehmen verlagern ihre Produktion ins Ausland, vor allem nach Ost-Asien.
Hinzu kommt, dass immer mehr deutsche Industrie-Unternehmen und mittelständische Betriebe aufgeben, weil sie mit der Konkurrenz aus China nicht mehr mithalten können.
Für Deutschland ist das ein grundsätzliches Problem, weil die Industrie mit ihren mittelständischen Zulieferer-Betrieben das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bildet. Industrieunternehmen sind die wichtigsten Stützen zahlreicher Städte und Kommunen. Standorte wie Stuttgart, Sindelfingen, Ingolstadt oder Wolfsburg sind von der Automobilindustrie abhängig.


Kommentare
„Krise wird immer schlimmer…
„Krise wird immer schlimmer
Schlimmer als gedacht: Porsche baut nun 9.000 statt wie bislang gedacht "nur" 4.000 Stellen ab“...
Da dieses Fritze den „schleichendem Prozess der Deindustrialisierung“ schon vor ziemlich genau 3 Jahren quasi ankündigte https://www.welt.de/politik/deutschland/article246652496/Friedrich-Merz-sieht-schleichenden-Prozess-der-Deindustrialisierung-in-Deutschland.html:
Ist es möglich, dass er seinen scheinbaren Traum schon jetzt erfüllt sieht???
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