Plötzlich werden gewaltsame Proteste von westlichen Medien wieder gutgeheißen

Schlechte Verlierer_ Radikale EU-Befürworter stürmen Parlament in Georgien

Radikale EU-Befürworter wollen das Wahlergebnis in Georgien nicht anerkennen. Sie fordern Neuwahlen. Westliche Medien feuern sie an. Ein Teil der Proteste hat sich längst radikalisiert fordert den gewaltsam Umsturz.

Als in den USA Trump-Anhänger zum Capitol zogen, war die ganze Medienwelt in Aufruhr. Aber wenn in Georgien das Parlament von den Wahlverlierern gestürmt wird, schweigen die westlichen Medien oder stellen sich auf die Seite der Protestler.

Bei den Parlamentswahlen hatten die russlandfreundlichen Parteien deutlich gewonnen. Der EU-Beitritt ist erstmal verschoben. Das bringt die Opposition in Aufruhr. Es kam zu Massenprotesten und zum Sturm auf das Parlament. Der Kreml zieht bereits Vergleiche mit dem Maidan damals in der Ukraine. Die EU steht klar auf der Seite der Protestierenden. Man sieht: Es kommt nicht auf die Taten an, sondern darauf, wer sie verübt.

Die Pro-EU-Opposition fordert eine Wiederholung der Wahl. Viele Demonstranten rufen nach einem gewaltsamen Umsturz. Westliche NGOs feuern die Proteste an.

Sven von Storch

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