Regierungskrise in Österreich

Schallenberg tritt nach nur zwei Monaten als Kanzler zurück

Schallenberg gibt auf, bevor er richtig angefangen hat. Nach nur zwei Monaten wirft er als österreichischer Bundeskanzler das Handtuch. Sobald seine Partei einen neuen Obmann hat, will er gehen.

Kurz nachdem Kurz seinen Komplett-Rückzug aus der Politik angekündigt hatte, hat nun auch der neue Kanzler Alexander Schallenberg das Handtuch geworfen. Er will vom Kanzleramt zurücktreten [siehe Bericht »n-tv«].

Als Grund gab er unter anderem an, dass es sinnvoll sei, wenn das Amt des Bundeskanzlers und das Amt des Parteichefs (Parteiobmanns) in einer Hand seien. Doch er selbst strebe nicht das Amt des Parteibmanns an. Daher wolle er einem Anderen den Weg frei machen. Sobald parteiintern die entsprechenden Weichenstellungen vorgenommen sind, stelle er sein Amt zur Verfügung, teilte Alexander Schallenberg in einem schriftlichen Statement der Öffentlichkeit mit.

Sven von Storch

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