Wie die FAZ berichtete, warnte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble angesichts der US-Wahl vor "demagogischen Populismus" in Deutschland. Die Debatten und Diskussionen würden aus dem Ruder laufen. Doch gesteht er auch Schuld der Eliten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ein. Es würden zu viele Entscheidungsprozesse im Dunkeln stattfinden.
Wolfgang Schäuble setzt damit die Argumentations-Linie vieler anderer deutscher Politiker fort, die den Wahlausgang auf die angebliche Demagogie von Donald Trump zurückführen. Tatsächlich ist die Spaltung Amerikas ein tiefer liegendes wirtschaftliches und gesellschaftliches Problem, weil jahrelang an den Bedürfnissen großer Teile der Bevölkerung vorbeiregiert wurde.


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