Sonderrechte und mehr Freiheiten für Geimpfte

Schäuble fordert sozialen Druck gegen Ungeimpfte

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) unterstützt die Forderung nach Ungleichbehandlung von Geimpften und Nicht-Geimpften. Er fordert mehr gesellschaftlichen Druck, sich impfen zu lassen.

Weil die Impfkampagne stagniert, überbieten sich insbesondere Politiker der Großen Koalition mit Forderungen nach mehr Druck auf Ungeimpfte oder Noch-nicht-Geimpfte. Nach den Vorstößen des Kanzleramtsministers Helge Braun (CDU) und der Ministerpräsidenten Michael Krerschmer (CDU, Sachsen) und Markus Söder (CSU, Bayern) stimmt nun auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) ins Konzert mit ein.

Schäuble hält es für angemessen, dass in der Corona-Pandemie Geimpfte und Genesene mehr Freiheiten genießen als Ungeimpfte [siehe Bericht »n-tv«]. Daher fordert er, mehr Druck auf Nicht-Geimpfte auszuüben. Jeder einzelne Bürger, der sich nicht impfen lasse, solle sich über die Folgen seines Verhaltens für die Mitmenschen bewusst werden, erklärte Schäuble. Er hofft noch auf eine Herden-Immunität, damit ein weiterer Lockdown verhindert werden könne.

Sven von Storch

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