Wolfgang Schäuble äußerte sich zur Personal-Debatte rund um Ursula von der Leyen. Er verstehe die Kritik an der Nominierung von der Leyens als EU-Kommissionspräsidentin, erklärte er gegenüber der »Welt«. An der Art und Weise, wie dies geschehen ist, lief nicht alles glatt. Man habe sich insgesamt zu viel Zeit für Personaldebatten genommen. Die Entscheidung sei im kleinen Kreis der Staats- und Regierungschefs getroffen worden – das sei keine gute Idee gewesen, erklärte Wolfgang Schäuble.
Personell stellte er sich aber hinter sie: »Ich glaube, dass Ursula von der Leyen eine gute Kommissionspräsidentin werden kann.« Doch damit ist noch lange nicht gesagt, dass sie überhaupt am Ende gewählt wird, stellt Schäuble klar. Es ist also noch einiges offen und keinesfalls in Stein gemeißelt.
Was Manfred Weber (CDU) und den niederländischen Sozialdemokraten Frans Timmermans angeht, so seien diese im Rat der Staats- und Regierungschefs wenig durchsetzbar gewesen, heißt es.


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