Trump stärkt US-Einfluss im Nahen und Mittleren Osten

Saudischer Kronprinz bietet Trump triumphalen Empfang in Riad

Die Saudis erklärten sich bereit, über die nächsten vier Jahre rund 600 Milliarden US-Dolllar in die amerikanische Wirtschaft zu investieren. Trump traf außerdem den neuen syrischen Präsidenten.

Es war ein Empfang wie für Könige oder Kaiser, den der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman bin Abdulaziz Al Saud seinem Ehrengast, dem US-Präsidenten Donald Trump bereitete. Lila Teppiche wurden ausgerollt, das Militär trat in Ehrenformation an, der Kronprinz stand in erwartungsvoller Halt vor dem Flugzeug, als Trump am 13. Mai anreiste [siehe Video der »Washington Post«].

Dort besuchte Präsident Trump auch das US-saudische Investmentforum, wo er eine Rede hielt und auch Elon Musk seinen Auftritt hatte [siehe Video der »Guardian News«]. Überhaupt wurde Trump von einer hochkarätigen US-Wirtschaftsdelegation begleitet.

Die Saudis erklärten sich bereit, über die nächsten vier Jahre rund 600 Milliarden US-Dolllar in die amerikanische Wirtschaft zu investieren [siehe Bericht »BR«]. Besonders in den Bereichen der Künstlichen Intelligenz und Militärrüstung investiert das saudische Königreich.

Der Kronprinz versicherte dem US-Präsidenten die Zusammenarbeit bei der Sicherung von Frieden und Sicherheit im Nahen und Mittleren Osten und in der Welt, auch wenn es noch Differenzen in der Betrachtung des Israel-Gaza-Konfliktes gibt.

Am Ende des Besuches kündigte Trump an, die US-amerikanischen Sanktionen gegen Syrien aufheben zu wollen. Am Mittwochmorgen traf er dann in Riad auf den syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa [siehe Bericht »Al Jazeera«].


Sven von Storch

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