Vor wenigen Tagen haben sieben bewaffnete Drohnen saudische Ölpipelines und Pumpstationen angegriffen. Die Pipeline, die vom Persischen Golf ans Rote Meer führt, muss zeitweise stillgelegt werden. eine Pumpstation war in Flammen aufgegangen.
Für den Anschlag wurden die schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen verantwortlich gemacht. Diese werden vom Iran unterstützt. zeitgleich wurden verschiedene Öltanker vor den Küsten der Vereinigten Arabischen Emirate und des Oman mit Anschlägen sabotiert.
Saudi-Arabien antwortet nun mit Luftschlägen gegen Stellungen der Huthi-Rebellen in und um der jemenitischen Hauptstadt Sanaa [siehe Berichte »Focus-Online«, »Zeit-Online«].
In den letzten Tagen und Wochen haben nicht nur die Spannungen zwischen Saudi-Arabien und den Huthi-Rebellen wieder zugenommen, sondern auch zwischen den USA und Iran. Saudi-Arabien, die kleinen Golfstaaten, Israel und die USA bilden eine Art Interessenkoalition gegen die sogenannte schiitische Achse, zu der die Huthi-Rebellen im Jemen, der Iran, Syrien (Assad-Regierung) und die Hisbollah im Libanon gehören.


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