Sie schaden mehr als dass sie nutzen

Salvini fordert Ende der Russland-Sanktionen

Der italienische Innenminister Matteo Salvini sagte bei seinem Besuch in Moskau, dass er sich für eine Beendigung der Sanktionen gegen Russland einsetzen wolle. Sie würden mehr schaden als nutzen. Außerdem will er Russland zurück im G8-Gipfel-Format.

Die Sanktionen gegen die Russische Föderation haben der EU wirtschaftlich geschadet. Und sie haben keine politischen Auswirkungen auf Russland. Auch Staaten wie Italien leiden unter den Sanktionen, weil sie die Wirtschaftsbeziehungen mit Russland nicht wie gewohnt fortsetzen können.

Jetzt hat der neue italienische Innenminister Matteo Salvini bei seinem Besuch in Moskau angekündigt, sich für ein Ende der Sanktionen einzusetzen. Italien wolle die Sanktionen überwinden: »Wir wollen die Kanäle des Dialogs öffnen«, sagte Savini [siehe Bericht »NOZ«]. Und er betonte: »Aus unserer Sicht haben die Sanktionen keinen Nutzen, vor allem nicht für die italienische Wirtschaft«.

Wie die »Zeit« berichtete, will Salvini, dass Italien bei Verlängerungen der Russland-Sanktionen sein Veto einlegt. Außerdem fordert er, dass Russland wieder im Rahmen der G8 an internationalen Gipfeln teilnimmt.

Salvinis Forderungen widerspiegeln die aktuellen politischen Entwicklungen: Parallel traf sich Donald Trump mit Wladimir Putin in Helsinki. Die Zeichen sind auf Ost-West-Entspannung gesetzt, auch wenn die westlichen Oligarchen-Mainstream-Medien diesen Trend nicht wahrhaben wollen.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.