Schlappe für Gender-Aktivismus an Schulen

Sachsen und Thüringen kürzen Mittel für LGBTQ-Vereine

Unter einer ultralinken Ampel-Regierung wird die Gender-Ideologie an Schulen und Kitas massiv vorangetrieben. Doch auch Propaganda kostet Geld. Und das wollen sich zwei Länderregierungen offensichtlich gerne sparen.

Die Verbreitung der Gender-Ideologie an sächsischen wie thüringischen Bildungsstätten gerät ins Stocken. Die Einsparpolitik der Länderregierungen macht es möglich. So hat das sächsische Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt überraschend die Förderung für den queeren Verein »Gerede e.V.« komplett eingestellt. Rund 150 Projekt- und Fortbildungsanfragen könnten in 2022 somit nicht umgesetzt werden, wird der Verein in der Presse zitiert. Allein 2021 wären in Sachsen über 1000 Jugendliche in »queere Bildungsprojekten« geschult – oder besser auf die staatlich verordnete Gender-Linie gebracht.
 
Das fällt nun für das Jahr 2022 weg. Und auch für die kommenden Jahre wie es derzeit aussieht. Wann die öffentliche Geldspritze wiederkehrt, ist ungewiss. Man müsse sich nun von dem 20-köpfigen Ehrenamtsteam sowie »drei angestellten Kolleg*innen« trennen, die in den letzten 10 Jahren über 20.000 Menschen »für Respekt und Vielfalt sensibilisiert und für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt gekämpft« hätten, gibt sich der Dresdner LGBTQ-Verein zerknirscht.

Auch in Thüringen treffen die Einsparpläne der Landesregierung ungünstig mit den Expansionsbestrebungen der Gender-Lobby zusammen. LGBTW-Organisationen werden ab diesem Jahr und in Zukunft rund 200.000 Euro weniger vom Steuerzahler erhalten. Begründet wird dies von der Regierung nicht. In Teilen Süddeutschlands dürfte die Ausbreitung der Gender-Ideologie damit nicht gestoppt, aber mindestens stark ausgebremst werden.

Ein Gastbeitrag der Initiative Familien-Schutz

Sven von Storch

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