»Neue Seidenstraße«, »eurasische Festung« und »Gegenmodell zur alten Weoltordnung« – diese und ähnliche Begriffe fallen immer häufiger, wenn es um die Ambitionen Russlands und Chinas geht (siehe Berichte Sputnik News und Asian Times). Dies zeigt sich bei den wachsenden Handelsbeziehungen durch Innerasien und beim Seehandel. Es zeigt sich auch im beiderseitigen Bemühen, die Rolle des US-Dollars in Eurasien einzudämmen. Ob beim Handel in internationalen Häfen oder an Rohstoffbörsen: Zunehmend wird er US-Dollar durch Rubel und Yuan-Renminbi ersetzt.
Aus den USA kommen derzeit besorgte Töne: China sei das größte Sicherheitsrisiko für Amerika, heißt es aktuell aus Washington, wie Newsweek berichtete. General Joseph Dunford teilte dem »Senate Armed Services Committee« die Einschätzung mit, dass langfristig China für die USA eine größere Bedrohung für die USA sein werde als derzeit Russland oder Nordkorea. Besonders kritisiert werde der wachsende Einfluss Chinas im pazifischen Raum.
Unterdessen äußert sich die Financial Times besorgt über den heimlichen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und China besonders im Rohstoffbereich. Beide Staaten würden wechselseitig mehr in das jeweils andere Land investieren.


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