Russlands Präsident Wladimir Putin hatte letzte Woche angekündigt, dass Russland bald seine Öl- und Gaslieferungen nur noch in Rubel bezahlt haben will. Die G7-Staaten, darunter auch Deutschland, hatten dies einstimmig zurückgewiesen.
Nun scheint Russland etwas zurückzurudern. Jetzt heißt es aus Moskau, man wolle die Forderung nach Bezahlung des Erdgases in Rubel nicht sofort umsetzten, sondern in Schritten [siehe Bericht »n-tv«].
Damit ist für beide Seiten Zeit gewonnen. Ein Showdown auf dem Erdgasmarkt ist somit erst einmal verschoben. Außerdem wird klar, dass Russland derzeit nicht ohne Deviseneinnahmen auskommt. Andererseits wäre für Staaten wie Deutschland eine sofortige Abschottung von russischen Energiereserven ebenfalls wirtschaftlich höchst problematisch. Vor dem Hintergrund dieser Sorge hatte Energieminister Robert Habeck die erste Frühwarnstufe des Notfallplans ausgerufen.


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