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Lange war offen, ob das Projekt weiter umgesetzt wird oder nicht. Doch nun scheint es weitere Fortschritte zu geben. Die mongolische Regierung hat Details zu einer neuen Gas-Pipeline bekanntgegeben, die russisches Erdgas nach China transportieren soll. Die Pipeline wird unterirdisch durch die Mongolei verlaufen – insgesamt 960 Kilometer – und dabei 6 Provinzen (Aimags) und 22 Bezirke (Somons) durchqueren. Laut Nyam-Osoryn Uchral, dem Leiter der Ministerverwaltung, soll die Umweltprüfung bis Ende September 2025 fertig sein. Der Staat bereitet schon jetzt Grundstücke für den Bau vor.
Das Projekt ist riesig: Während des Baus entstehen 12.000 Arbeitsplätze, und auch danach bleiben tausend Jobs erhalten. Neben dem Gastransport nach China sollen Abzweigungen in die Städte Darkhan, Ulaanbaatar, Choir und Sainshand gebaut werden. Das soll der Mongolei helfen, ihre starke Luftverschmutzung zu bekämpfen. Die Pipeline, genannt »Power of Siberia 2«, kann jährlich 50 Milliarden Kubikmeter Gas liefern. Sie verbindet die Rohstoffe aus den russischen Regionen Jamal und Nadym mit dem chinesischen Markt und macht die Mongolei zu einem wichtigen Teil der Energiewirtschaft in Eurasien.


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