Mit großem Frust hat man in der russischen Duma und im Kreml zur Kenntnis genommen, dass trotz der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten die Beziehungen zwischen den USA und der Russischen Förderation nicht besser geworden seien. Allerdings wisse man in Moskau, dass diese Situation nicht Trump anzulasten sei. Trump stehe unter dem Druck des Washingtoner Establishments, des Senats und des Kongresses sowie einer Armee von anti-russischen Lobbyisten, weiß man in Moskau.
Die neuen Gesetze, die vom US-Senat und Kongress verabschiedet wurden, zementieren die Sanktionen gegen Russland. Der Druck gegen die Regierung von Wladimir Putin soll aufrecht gehalten werden. Trumps Handlungsfreiheit ist eingeschränkt worden. Jetzt muss er bei seiner Russlandpolitik stets den Kongress befragen.
Wie die New York Times berichtete, will Moskau mit einer entsrpechenden Antwort kontern. Es ist davon die Rede, dass auch die russische Legislative mit Maßnahmen Druck auf die USA ausüben wird. Doch dürfte das wohl eher symbolischen Charakter haben. Denn die US-Sanktionen werden schmerzhafter sein.


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