Wie »Focus« berichtete, reisten in diesem Jahr (2015) bereits tausende Flüchtlinge, die bereits in Griechenland als schutzberechtigt anerkannt wurden, nach Deutschland weiter und beantragten dort erneut Asyl.
Laut Funke Mediengruppe, unter Berufung auf das Bundesinnenministerium, stellten von Januar bis Mai rund 8.000 Personen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) einen Antrag, obwohl sie bereits einen Schutzstatus in Griechenland hatten.
Im Jahr 2024 waren es über 26.000 Fälle. Viele nutzen Flughäfen als Einfallstor, obwohl das Schengen-Abkommen nur einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen ohne erneuten Asylantrag erlaubt. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisiert Kontrolllücken an Flughäfen und fordert mehr Befugnisse zur Kontrolle und Zurückweisung, da die aktuelle Situation als „absurd“ bezeichnet wird.


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