So kann man sich täuschen: Kurz vor und nach der Bundestagswahl trauten viele Bürger Olaf Scholz noch zu, womöglich ein guter Bundeskanzler zu werden. Das hat sich ruckzuck geändert [siehe Bericht RT]. Laut einer für das Magazin »Der Spiegel« vom Meinungsforschungsinstituts Civey durchgeführten Umfrage hat Scholz bei fast allen abgefragten Punkten im Vergleich zum Wahlmonat an Zustimmung verloren.
Nur noch etwa ein Fünftel der Befragten ist von Scholz positiv überzeugt. Aber: 60 Prozent erklären, Scholz mache einen schlechten Job. Und nur 20 Prozent meinen, dass der amtierende Kanzler über ausreichend Fachkompetenz verfüge, sein Amt korrekt auszuführen. Führungsstärke? Fehlanzeige. Das trauen ihm nur noch 8 Prozent der Befragten zu.
Auch hinsichtlich seiner Eigenschaften hat der Kanzler deutlich an Image verloren. So finden gerade einmal 20 Prozent der Bürger, dass Scholz über Fachkompetenz verfüge. Zum Vergleich: Vor der Wahl sind es noch 38 Prozent gewesen. Klare politische Positionen können bei ihm lediglich 11 Prozent erkennen. Und nur noch eine kleine Minderheit von 8 Prozent attestiert dem Kanzler Führungsstärke. Rund 60 Prozent der befragten Bürger sprechen dem SPD-Kanzler alle genannten Kompetenzen ab.
Kurz: Die Umfragewerte sind ein Armutszeugnis.


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