Habeck regt sich auf. Es seien seine Pläne zum Verbot von Gas- und Ölheizungen zu früh an die Öffentlichkeit gelangt. Er beschwert sich, dass die Zusammenarbeit mit der SPD und der FDP nicht gut klappe. Der Klimaschutz dürfe kein Kulturkampf werden. Er wolle mit seinem Ministerium eine gute Leistungsbilanz vorweisen. Damit meint er, dass er beim Thema Klimaschutz vorankommt. Was Robert Habeck einfach nicht begreifen will, ist, dass die Anhänger der Grünen nur einen Bruchteil der Bevölkerung ausmachen und die große Mehrheit der Bevölkerung seine Politik nicht will.
Daher ist sein Verständnis der aktuellen Lage zutiefst undemokratisch. Er weigert sich, die Realität anzuerkennen. Und die heißt: Die Mehrheit der Deutschen ist gegen das Aus des Verbrenner-Motors. Die Mehrheit ist gegen die Verbote von Gas- und Ölheizungen und gegen die Zwangssanierungen von Häusern. Umfragen zeigen dies immer wieder.
Robert Habeck begreift nicht, dass seine radikalen Vorstellungen Millionen Menschen das Leben finanziell zur Hölle machen. Seine Ideen sind unpopulär. Er selbst ist unpopulär. Wer sagt es ihm?
Die Grünen haben bei der Bundestagswahl lediglich 14,8 Prozent der Stimmen bekommen. Das ist nicht die Mehrheit der Bevölkerung. Dennoch will Habeck der Mehrheit der Bevölkerung die grüne Klimapolitik aufzwingen.
Nur die fanatisierte, unerschütterliche Klimasekte der Grünen, Studenten, die keine Steuern zahlen, und reiche elitäre Linksgrüne stehen hinter ihm. Die Grünen sind eine Milieu-Partei, keine Volkspartei. Also sollte Habeck aufhören so zu tun, als könne er alleine die Klima-, Energie und Wirtschaftspolitik bestimmen.


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