Wie Heise-Online unter Berufung auf Berichte der Nachrichtenagentur Tass meldete, haben die Regierungstruppen von Präsident Bashar al-Assad die lange Zeit hart umkämpfte Stadt Aleppo fast komplett eingenommen. Es gebe nur noch wenige vereinzelte Rebellen. Die Assad-Anhänger in der Stadt hätten bereits jubelnd gefeiert. Die Opposition ist zurückgedrängt (siehe auf Berichte: FAZ, Welt-Online/N24). Die Stadt ist völlig zerstört. Der Krieg wurde hier besonders brutal und rücksichtslos geführt. Hilfsorganisationen sprechen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit auf allen Seiten.
Anders sieht es dagegen weiter im Osten des Landes aus. Hier soll der sogenannte "Islamische Staat" (IS/DEASH) wieder auf Palmyra vorgerückt sein. Der russische Außenminister Sergej Lawrow vermutet, dass die Offensive des IS auf Palymra den Kämpfern in Aleppo eine Verschnaufpause verschaffen sollte, indem man die Aktivititäten der syrischen Armee ablenke. Doch stellt sich die Frage, inwiefern die Opposition in Aleppo und der IS überhaupt noch gemeinsame Ziele verfolgen.


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