Wie »NIUS« mit Bezug auf eine Regierungsantwort auf eine Anfrage der AfD berichtete, hat die Bundesregierung in den letzten fünf Jahren bzw. seit 2020 mindestens 5,9 Millionen Euro für die Förderung bestimmter Medien und Medienprojekte ausgegeben.
Das geht aus einer Antwort von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer die entsprechende AfD-Anfrage und aus Berechnungen von »NIUS« hervor.
Gefördert wurden unter anderem »Zeit-Online« (280.000 Euro für »Europe Talks« 2020), die »Thomson Reuters Foundation« (177.000 Euro 2024) und die Rederei gUG für das Anti-Fakenews-Portal »Spreuweizen« (über 226.000 Euro 2024/2025).
Correctiv erhielt seit 2014 etwa 2,5 Millionen Euro, darunter 140.000 Euro 2024 vom Familienministerium für »Schulungen gegen Desinformation«.
Die »Deutsche Presse-Agentur« (»dpa«) bekam 1 Million Euro für das Projekt »Jahr der Nachricht« (2023–2024).
Auch journalistische Stiftungen wie die »Taz Panter Stiftung« (1,1 Millionen Euro) und die »Stiftung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung« (36 Millionen Euro für »deutschland.de«) wurden gefördert.
Die Förderungen werfen Fragen zur Unabhängigkeit des Journalismus auf, da finanzielle Abhängigkeit vom Staat kritische Berichterstattung erschweren kann.


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