Syrien: Friedensprozess droht zu stocken

Rebellengruppen drohen mit Boykott der Friedensgespräche

Weil angeblich die Regierungstruppen ein Wadi bei Damaksus mit Flugzeugen angegriffen haben, wollen sich einige Rebellengruppen den Friedensgesprächen in Astana verweigern.

Freie Welt

Die Vorbereitungen auf die kommenden Friedensgespräche in Astana (Kasachstan) laufen auf Hochtouren. Auf Vermittlung Russlands und der Türkei sollen dort die syrische Regierung und die verschiedenen Rebellengruppen (ausgenommen "Al-Nusra" und "Islamischer Staat") eine endgültige Waffenruhe ausarbeiten und einen offiziellen Frieden aushandeln.

Doch schon jetzt drohen einige Rebellengruppen vom Vorhaben abzuspringen (siehe Berichte Telegraph, FAZ, Al-Jazeera). Grund seien die Bombardierung und die Luftangriffe der Regierungstruppen auf das Wadi Barada bei Damaskus. Dort fließt ein Fluss, der für die Wasserversorgung der Hauptstadt wichtig ist. Die Regierung hat die Rebellen bezichtigt, das Wasser abzugraben, um Druck auf die Hauptstadt auszuüben. Die Rebellen bestreiten dies.

 

 

Sven von Storch

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