Gegenüber verschiedenen Journalisten und Vertretern von Nachrichten-Agenturen aus den BRICS-Ländern hat der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, wichtige Ansichten der russischen Regierung erläutert.
Zu den wichtigsten Punkten, die angesprochen wurden, gehören vor allen Dingen solche, welche die Bedeutung des BRICS-Bündnisses hervorheben.
So umfasst das BRCIS-Bündnis bereits 33 Prozent der globalen Landfläche und rund 45 Prozent der weltweiten Bevölkerung. Dabei sei das BRICS-Bündnis kein fester Block, sondern offen für weitere neue Mitglieder und auch offen für Kooperationen mit anderen Zusammenschlüssen.
Wichtig sei hierbei natürlich die Beziehung von Russland zu China. Dabei gebe es keinen Junior-Partner und keinen Senior-Partner. Beide Seiten, Russland und China, würden sich auf Augenhöhe begegnen.
Natürlich wachse die Bedeutung der Wirtschaftskraft Chinas. Dabei kann China auch auf eine nahezu unbegrenzte Kapazität von natürlichen Ressourcen aus Russland zurückgreifen. Der Aufstieg Chinas sei auch für die USA nicht mehr zu bremsen. Dazu sei es einfach viel zu spät.
Die BRICS-Staaten arbeiten derzeit an einer Alternative zum SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) für den internationalen Zahlungsverkehr, um nicht auf die USA angewiesen sein zu müssen. Überhaupt wollen sich Russland und China stärker vom US-Dollar als Weltleitwährung ablösen.
Auch über den Ukraine-Krieg wurde gesprochen.
Putin stellte klar, dass Russland es unter keinen Umständen zulassen werde, dass Atomwaffen auf dem Gebiet der Ukraine stationiert werden.
Die Russische Föderation sei in Bezug auf den Verlauf des Krieges sehr siegesgewiss, auch wenn es ein militärischer Aufwand ist. Der Westen bzw. die NATO führe einen Krieg gegen Russland mit ukrainischen Soldaten. Die Regeriung der Ukraine schone ihr militärisches Personal nicht, auch wenn es im Interesse von Drittstaaten geschehe.


Add new comment