Russlands Goldbestände wachsen und wachsen

Putin beschleunigt Goldankauf und Loslösung vom US-Dollar

Die russische Zentralbank kauft jede Woche vier bis fünf Tonnen Gold. Ziel ist es, den Rubel zu stabilisieren und von der Weltleitwährung US-Dollar unabhängiger zu werden. China macht es ebenso.

Russland und China arbeiten Jahr für Jahr, Monat für Monat und Schritt für Schritt daran, sich vom US-Dollar als Weltleitwährung zu lösen. Das geschieht, indem an immer mehr Börsen wichtige Rohstoffe wie Erdöl nicht nur in US-Dollar (Petro-Dollar), sondern auch in Rubel und Yuan-Renminbi gehandelt werden.

Ein weiteres Mittel, die eigene Währung zu sichern und sich weiter vom Dollar zu lösen, ist es, US-Staatsanleihen abzustoßen und stattdessen Gold zu horten. Russland und China tun beides massiv. Zwar haben auch andere Staaten wie Deutschland hohe Goldreserven, aber es gibt keine deutliche Wachstums- bzw. Zukauftendenz. Ganz anders in Russland und China. Russland kauft jedes Jahr vier bis fünf Tonnen Gold hinzu [»n-tv«].

Die Goldreserven Russlands werden aktuell mit weit über 70 Millionen Unzen angegeben. Das entspricht mehr als 2.200 Tonnen Gold [siehe Bericht »Goldreporter«]. Die Gold-Summe in den russischen Zentralbank-Tresoren wird mit über 100 Milliarden US-Dollar angegeben.

Sven von Storch

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