Es ist immer wieder erstaunlich, welche Medien-Präsenz dem Multimilliardär und politischen Strippenzieher George Soros eingeräumt wird. Aber wenn man bedenkt, dass er das größte politische NGO-Stiftungsnetz der Welt aus seiner Privatschatulle finanziert, dann ist das schon weniger verwunderlich.
Jetzt haben ihm die Huffpost und Focus wieder die Bühen frei gemacht für seine EU- und Migrations-Propaganda. Er sieht die EU in Gefahr, wenn man sich nicht bei den Migrationsfragen einige. Italien solle mehr Geld von der EU bekommen, damit die EU-feindliche Stimmung dort aufhöre und die EU nicht gefährdet werde oder gar auseinanderbreche.
George Soros fordert zudem, dass die Dublin-Regeln aufgehoben werden, damit die Asylanten überall Asyl beantragen können. Deutschland und Frankreich sollten bei der Reform der Dublin-Regeln vorangehen und die anderen Länder (man denke an Österreich, Ungarn, Polen, etc.) überzeugen. Außerdem solle die EU mehr für die Entwicklungshilfe in Afrika zahlen.
Man fragt sich, warum jemand wie Soros eigentlich wie ein König kreuz und quer durch Europa und die USA reisen kann und in Washington und Brüssel einfach so Forderungen stellen kann. George Soros war regelmäßig bei vielen politischen Veranstaltungen dabei, sei es bei Hillary Clinton und Barack Obama in Washington oder bei wichtigen Treffen der EU. Sogar im EU-Parlament durfte er reden und Forderungen an die EU stellen, wie viel diese für die Flüchtlingspolitik zahlen soll.
Die Mainstream-Medien hinterfragen und kritisieren Soros kaum. Wenn, dann sind es Sender wie RT (Russia Today), die ihn kritisch beleuchten. Es scheint fast so, als sei dieser Mann sakrosankt, wie ein Heiliger, dem die EU-Politiker hinterher pilgern, oder wie ein Prophet, auf dessen Prophezeiungen die Politiker warten.


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