Bereits vor dem eigentlichen Angriff der russischen Truppen auf das Gebiet der Ukraine ist der mediale Informationskrieg voll entfacht. Im Netz kursieren Abertausende von Videos und Fotos, die medial ausgeschlachtet und unterschiedlich interpretiert werden, obwohl die Ursprungsquellen des Materials selten verifiziert werden können.
Kritiker der Mainstream-Medien-Berichterstattung befürchten, dass im Zuge des Ukraine-Krieges die Wahrheit genauso verzerrt wird, wie zurzeit der US-Wahl, als Donald Trump vorgeworfen wurde, Wahlunterstützung aus Russland erhalten zu haben.
Beispiel für die unterschiedliche Berichterstattung sind die Berichte über zahlreiche US-Biowaffen-Labore in der Ukraine. Im Netz kursieren viele Berichte dazu, zum Beispiel die Recherchen der bulgarischen Journalistin Dilyana Gaytandzhieva, die eine eigene Nachrichten-Website hat. Siehe dazu auch den Bericht bei »Uncut News«
Aus den USA und aus Deutschland gibt es zahlreiche Berichte, die solche Nachrichten als russische Fake News darstellen, wie beispielsweise die Stellungnahme von US-Wissenschaftlern im »Bulletin of the Atomic Scientists« oder die Berichte dazu bei der »Tagesschau«.
Problem der westlichen Medien ist, dass sie solchen Berichten nur dann nachgehen, wenn sie als angebliche Fake News entlarvt werden sollen. Nachrichten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit den EU/NATO-Narrativen widersprechen, werden von vornherein fallen gelassen. Hier greift auch eine starke Selbstzensur der Journalisten, die vermeiden wollen, im Angesichts des Kriegs als »Putinversteher« verunglimpft zu werden.
Ähnlich verhält es sich mit Nachrichten zum Vorrücken der russischen Truppen und zu den Kämpfen in der Ukraine. Bilder und Videos lassen sich unterschiedlich interpretieren. So ist nicht klar, ob Raketen, die versehentlich ukrainische Häuser treffen, von russischen Truppen oder von der ukrainischen Luftabwehr stammen.


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