Nachdem Energieminister Robert Habeck, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Olaf Scholz die Deutschen auf harte Zeiten eingestimmt haben, Christian Lindner Mehrarbeit von den Bürgern fordert und Ex-Präsident Joachim Gauck meint, die Deutschen sollten für den Frieden frieren und ihren Pazifismus aufgeben, kommen immer mehr Journalisten aus ihrer Deckung und reden von nötiger »Opferbereitschaft« und »Widerstandskraft« [siehe Kommentar-Artikel in der »Welt«].
»Der Winter werde zeigen, ob die Deutschen bereit sind, Opfer für Ukraine zu bringen«, scheibt Thomas Schmid in der »Welt«. Und In der »Zeit« wurde gar eine Resilienzpolitik gefordert, sprich: Die Deutschen sollen sich an die harten Folgen der Sanktionen gewöhnen und wieder lernen, Verzicht zu üben.
Was soll das? Die Krise wurde von unseren eigenen Politikern mitverschuldet. Sie sind es, die die deutsche Wirtschaft durch die Corona-Lockdowns in Schwierigkeiten und durch die Energiewende in Not gebracht haben und nun in der Ukrainekrise keinen diplomatischen Einsatz für Frieden zeigen, sondern weiter Öl ins Feuer gießen.
Statt von den Bürgern Opfer zu verlangen, gäbe es bessere Lösungen:
- Rückkehr vom Atomaustieg,
- Rückkehr vom Kohleausstieg,
- Wiedereinstieg in die Pipeline Nord Stream 2,
- Diplomatische Initiative für Waffenstillstand in der Ukraine,
- Keine Russland-Sanktionen, die Deutschland mehr schaden als Putin,
- Schluss mit der EZB/EU/EURO-Schulden-Politik.
Allein der politische Wille fehlt ...


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