[Siehe hierzu Professor Bolz im Interview mit Jasmin Kosubek auf YouTube HIER]
Der deutsche Medienwissenschaftler und Kommunikationstheoretiker, Buchautor und Publizist Professor Norbert Bolz kritisiert die »woke« Szene im Wertewesten. Es finde eine Art Kulturkampf im Sinne eines geistigen Bürgerkrieges statt, der sich gegen »alte weiße Männer« richtet und alles, was mit ihnen direkt oder indirekt oder auch nur symbolisch in Verbindung steht. Es werde zensiert, ausgeladen, ausgegrenzt, eingeschüchtert und propagiert. Die links-intellektuelle Szene verhalte sich wie »postmoderne Taliban«. Es sei, als ob der Westen seine Aggressivität gegen sich selbst gerichtet habe, findet Professor Bolz.
Schlimm sei, dass die »Emotionale Inkontinenz« und »Political Correctness« auch die Wissenschaft vollkommen verunstalte. Manche Fächer verlassen die akademische Glaubwürdigkeit und verkommen zur »Voodoo-Science«. Als Beispiel nennt Bolz die »Gender Studies«. Die Zersetzung der Wissenschaft wie auch aller geistigen und moralischen Leitplanken der Gesellschaft fußen auf akademischen Strömungen der 1960er Jahre, wie dem Dekonstruktivismus eines Jaques Derrida. Alles wird so lange zersetzt und hinterfragt, bis am Ende nicht mehr steht, das Halt und Richtung gibt.
Prof. Nobert hat ein Buch dazu geschrieben mit dem Titel »Der alte weiße Mann: Sündenbock der Nation«.


Add new comment