Kirche in der politischen Einbahnstraße

Priester entlässt Ministranten, weil er ein Foto mit AfD-Politiker gemacht hat

Die Ausgrenzung der AfD von der katholischen und evangelichen Kirche nimmt immer kuriosere Züge an. Nun hat ein Priester einen Ministranten entlassen, weil dieser sich mit einem AfD-Politiker hat ablichten lassen.

Die zwei großen Amtskirchen sind längst zu verlängerten politischen Armen der regierenden Parteien und Verbände geworden. Immer stärker wendet sich die Kirche von ihren Kernaufgaben ab und der politischen Gesinnungspolitik zu. Besonders werden Mitglieder oder Anhänger der AfD ausgestoßen.

Und so gab es wieder einen bizarren Fall aus Bayern. Wie »Apollo News« und die »Junge Freiheit« berichteten, hat ein katholischer Priester in Bayern einen Ministranten entlassen, weil dieser sich auf einem Foto mit dem AfD-Politiker Maximilian Krah hat ablichten lassen.

Nach Aussagen der Familie des Ministranten soll der Pfarrer den Jungen als »Nazi« und den AfD-Politiker Krah als »Obernazi« bezeichnet haben. Zudem soll der Pfarrer behauptet haben, die AfD stachele dazu an »Asylantenheime anzuzünden, Ausländer umzubringen und alle farbigen Menschen rauszuwerfen«.

Man fragt sich: Auf welchem Planten leben solche Menschen? Wie nahe am Leben der Menschen sind diese Kirchenvertreter eigentlich noch? Die großen Amtskirchen haben sich in der politischen Sackgasse festgefahren. Mit Christentum hat deren Politik kaum noch etwas zu tun. Und mit der Realität auch nicht.

Sven von Storch

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